Leitbild

Die Herkunft des Namens

Der Name „Nimmersatt“ leitet sich von dem gleichnamigen Buch – die Raupe Nimmersatt- ab. In dem Buch frisst und frisst die Raupe sehr viel, bis sie irgendwann zu einem wunderschönen Schmetterling wird und davon fliegt. Wir von der Kindertagesstätte Bundorf wollen ebenfalls, dass sich ihr Kind „vollfrisst“, jedoch nicht mit Lebensmittel sondern mit Wissen. Kinder sind neugierig, wollen Erfahrungen sammeln und auf ihre Art und Weise die Welt entdecken und kennenlernen. Wir wollen die Kinder auf diesem Weg begleiten und sie auf die alltäglichen Aufgaben des Lebens vorzubereiten und sie dann als bunte Schmetterlinge in die Welt hinausflattern zu lassen.

Nach welchem Konzept & welchen Werten arbeiten wir?

Unser Kindergartenname drückt unser Anliegen aus: Wie die kleine Raupe Nimmersatt sich auf den Weg macht, positive und negative Erfahrungen sammelt, „Nahrung“ aufnimmt, durch die sie sich schließlich zu einem prächtigen Schmetterling entfaltet, so wollen wir Ihre Kinder auf ihrem Weg ein Stück begleiten und ihnen „Nahrung“ mit auf den Weg geben, die sie zur Persönlichkeitsentfaltung brauchen. Vor allen Dingen sollen sich Kinder, deren Eltern und Familien bei uns wohlfühlen. Eine intensive Elternarbeit, die Transparenz unserer Arbeit und ein offener, ehrlicher und wertschätzender Umgang miteinander sind für uns wichtig.

Unser Ziel ist es, eine gesunde Balance zu schaffen zwischen einer individuellen Betreuung, die den Bedürfnissen jedes einzelnen Kindes entspricht, und der behutsamen Begleitung der Kinder, sich zunächst in einer kleinen, später dann in einer größeren Gruppe zurecht zu finden. Unsere Pädagogik bereitet den Kindern den Raum, in dem sie sich selbst erleben und entfalten können. Innerhalb fester Strukturen und Regeln, die den Kindern Halt und Sicherheit geben, dürfen Spiel und Spaß, kreative Betätigung, Experimentier- und Forschungsangebote, Entspannung und Bewegung nie zu kurz kommen.

Die Eingewöhnung der Kindergartenkinder erfolgt nach dem Berliner Modell:

01

Aufnahmegespräch

Besprechung mit den Eltern über die Vorgehensweise der Eingewöhnung

02

Grundphase

Erzieher/in knüpft Kontakt zu Kind – Eltern sind anwesend aber verhalten sich passiv – keine Trennunsphase

03

Trennung

Ab 4. Tag erfolgt die erste kurze Trennung – die tatsächliche Eingewöhnungsdauer gestaltet sich individuell

04

Stabilisierungsphase

Die Trennungszeit wird allmählich ausgeweitet

05

Schlussphase

Das Kind hat Vertrauen und Bindung zur Erzieherin aufgebaut. Es verabschiedet sich bereits mit Winken von den Eltern

Die Kinder schauen sich dabei viel voneinander ab und lernen durch Nachahmung. Wir geben ihnen die Zeit die sie brauchen, um den eigenen Körper und die Gegend durch krabbeln und laufen zu erkunden und kennenzulernen. Alles ist neu – unsere Krippenkinder müssen deshalb die Welt mit allen Sinnen erkunden und genießen – drinnen und draußen.

Im Kindergarten wird sich an der Pädagogik von Maria Montessori orientiert. Den Kindern stehen verschiedene Materialien der Montessoripädagogik zur Verfügung. Diese Materialien regen die Synapsen im Gehirn an und fördern so die Fein- und Grobmotorik sowie die kognitiven Bereiche. Im Gruppengeschehen können Kinder ihre Spielpartner selbst wählen auch das Spiel, welches sie gerade spielen möchten. Durch diese „Selbstbestimmung“ lernen Kinder ihrem eigenen Tempo entsprechend.